E-Rechnung Software für Kleinunternehmen: ZUGFeRD & XRechnung
E-Rechnung Software für KMU: strukturierte Rechnungsdaten statt nur Bild-PDF. Quotavo erzeugt ZUGFeRD (Factur-X im PDF) und XRechnung (CII-XML) direkt im Rechnungs-Workflow – Formate, Pflicht und Umstellung im Überblick.
Was versteht man unter einer E-Rechnung?
Im Gegensatz zu einem Bild-PDF enthält eine E-Rechnung maschinenlesbare Daten (XML) – entweder zusätzlich zum lesbaren PDF oder als eigenständige Datei. Empfänger können Positionen, Steuern und Zahlungsinformationen automatisiert verarbeiten.
In der Praxis kommen zwei gängige Formate oft vor: ZUGFeRD/Factur-X (XML ist im PDF eingebettet) und XRechnung (eine separate XML-Datei, meist für Behörden).
B2B-Pflicht: was Kleinunternehmen jetzt wissen sollten
Seit 2025 müssen viele Unternehmen E-Rechnungen im B2B empfangen und strukturiert verarbeiten können. Die Ausstellungspflicht für den B2B-Versand tritt für die meisten Betriebe schrittweise ab 2027 in Kraft – Ausnahmen und Übergangsfristen sind möglich.
Welche Frist für Sie gilt, hängt von Unternehmensgröße und Sonderregelungen ab. Diese Seite erklärt die Formate und den Software-Workflow; die rechtliche Einordnung mit Tabellen und Checkliste finden Sie im Blog-Artikel E-Rechnung Pflicht 2026.
Welches Format – ZUGFeRD, XRechnung oder PDF?
Für die meisten B2B-Kunden reicht ZUGFeRD: Das PDF bleibt lesbar, die XML-Daten stecken eingebettet in derselben Datei (Factur-X, EN 16931).
An öffentliche Auftraggeber senden Sie in der Regel XRechnung – eine separate CII-XML-Datei mit Leitweg-ID. Ein reines Bild-PDF ohne strukturierte Daten reicht dann nicht.
Unsicher? Der Entscheidungsbaum führt in wenigen Fragen zum passenden Format. Vertiefung: ZUGFeRD und XRechnung.
ZUGFeRD vs. XRechnung in Quotavo
ZUGFeRD: Beim Export einer normalen Rechnungs-PDF wird eine factur-x.xml eingebettet (Profil EN 16931), sofern IBAN und USt-IdNr. im Profil enthalten sind.
XRechnung: separater Download im CII-XML-Format. Für viele öffentliche Auftraggeber erforderlich; die Leitweg-ID wird beim Kunden verwaltet.
E-Rechnungssoftware für kleine Unternehmen: die entscheidenden Faktoren
Für KMU ist es nicht die Feature-Liste, die zählt, sondern der Alltag: IBAN und USt-IdNr. sind einmal im Profil anzugeben, Leitweg-ID beim Behördenkunden, Rechnungen stammen aus dem gleichen Kundenstamm wie die Angebote.
ZUGFeRD und XRechnung werden von Quotavo aus dem Rechnungsdatensatz erstellt – ohne zusätzliche Software und ohne manuelles Erstellen der XML. Viele B2B-Rechnungen lassen sich als ZUGFeRD ausgeben; wer öffentliche Auftraggeber bedient, kann zusätzlich XRechnung nutzen.
Die Übergabe an die Kanzlei erfolgt getrennt: Belege im Archiv und optional ab Plus ein Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format. Einzelheiten erklärt der Ratgeber zur E-Rechnung für den Steuerberater.
In kleinen Schritten zur E-Rechnung
- IBAN und USt-IdNr. im Profil eintragen (Pflichtangaben für ZUGFeRD und XRechnung).
- Rechnung erstellen oder aus einem Angebot übernehmen.
- PDF exportieren – mit ZUGFeRD, vorausgesetzt, IBAN und USt-IdNr. sind festgelegt.
- Für Behörden: Kunden hinterlegen die Leitweg-ID und laden die XRechnung (XML) herunter.
- Optional ab Plus: Rechnung per E-Mail zustellen oder DATEV-Export für den Steuerberater erstellen.
Wer kann Quotavo als E-Rechnungslösung nutzen?
Handwerker, Freelancer und Kleinbetriebe, die professionelle Rechnungen sowie E-Rechnungen benötigen, jedoch keine Voll-Buchhaltung wünschen.
Nutzer, die bereits Angebote und Rechnungen in Quotavo erstellen, erhalten ZUGFeRD und XRechnung ohne Medienbruch – alles innerhalb des gleichen Kundenstamms und Archivs.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was versteht man unter E-Rechnung Software?
- Im Gegensatz zu einem Bild-PDF erstellt die E-Rechnung Software strukturierte Rechnungsdaten (XML). In Quotavo werden ZUGFeRD (XML im PDF) und XRechnung (CII-XML) direkt beim Rechnungs-Export erstellt.
- Ist ZUGFeRD oder XRechnung erforderlich?
- ZUGFeRD ist ideal für viele B2B-Empfänger, da es PDF und XML in einer einzigen Datei kombiniert. Der gewohnte Weg zu öffentlichen Auftraggebern ist die XRechnung. Quotavo kann beides aus einer einzigen Rechnung erstellen.
- Welche Informationen sind für ZUGFeRD und XRechnung erforderlich?
- IBAN und USt-IdNr. müssen im Profil angegeben werden. Bei XRechnung an Behörden müssen Sie zusätzlich die Leitweg-ID beim Kunden angeben. Ohne diese Angaben wird der Export entweder als Standard-PDF durchgeführt oder er schlägt fehl.
- Ist die E-Rechnung ein Ersatz für den Steuerberater?
- Nein. Die E-Rechnung beschleunigt die Belegverarbeitung; die Kanzlei bleibt für die Buchführung zuständig. Ab Plus stellt Quotavo zusätzlich einen Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format bereit.
- Ab wann gilt die E-Rechnungspflicht im B2B?
- Viele Unternehmen müssen E-Rechnungen seit 2025 empfangen können; die Ausstellungspflicht im B2B tritt für die meisten Betriebe schrittweise ab 2027 in Kraft. Ausnahmen und Übergangsfristen sind möglich – Details im Blog-Artikel „E-Rechnung Pflicht 2026“.
- Was ist der Unterschied zwischen PDF und E-Rechnung?
- Ein normales PDF ist nur ein Bild oder Text für Menschen. Eine E-Rechnung enthält zusätzlich maschinenlesbare XML-Daten – bei ZUGFeRD eingebettet im PDF, bei XRechnung als separate Datei.